Die Ausstellung L’Esprit Baroque in Weilburg
Lichtplanung für die Ausstellung L’Esprit Baroque im Schloss Weilburg
Für die Jubiläumsausstellung „L’Esprit Baroque“ im Schloss Weilburg entwickelten Die Lichtgestalter gemeinsam mit den Ausstellungsarchitekten von Point. Architektur aus Darmstadt ein zurückhaltendes Beleuchtungskonzept für die auf sechs Monate angelegte Ausstellung.
Im Mittelpunkt der Ausstellung zum 300. Todestag des Grafen Johann Ernst zu Nassau-Weilburg steht die üppige Welt des Barock. Die Beleuchtung sollte die Ausstellung und ihre Exponate wirkungsvoll inszenieren, ohne dass große Leuchten oder auffällige Stromversorgungsinstallationen mit der historischen Umgebung konkurrieren.
Die Lösung: das besonders filigrane Schienensystem microtraccia von Viabizzuno.
Ausstellungsbeleuchtung im historischen Schloss Weilburg
Die Beleuchtung einer Ausstellung in historischen Räumen stellt besondere Anforderungen an die Lichtplanung.
Einerseits müssen Exponate gezielt beleuchtet und unterschiedliche Bereiche der Ausstellung inszeniert werden. Andererseits sollte sich die dafür notwendige Technik möglichst zurückhaltend in die vorhandene Architektur integrieren.
Bei „L’Esprit Baroque“ war dieser Aspekt besonders wichtig.
Der Barock und die historische Umgebung sollten im Mittelpunkt der Wahrnehmung stehen – nicht die Beleuchtungsanlage.
Lichttechnik bewusst in den Hintergrund rücken
Klassische Stromschienen und größere Strahler hätten innerhalb der historischen Räume deutlich sichtbar werden können.
Gemeinsam mit Point. Architektur entschieden wir uns deshalb für eine besonders filigrane Lösung.
Das Ziel war eine Beleuchtungsanlage, die gestalterisch möglichst weit in den Hintergrund tritt und gleichzeitig die notwendigen Möglichkeiten für eine differenzierte Ausstellungsbeleuchtung bietet.
microtraccia von Viabizzuno als filigranes Schienensystem
Für die Umsetzung wurde das microtraccia Schienensystem des italienischen Herstellers Viabizzuno eingesetzt.
Das System verbindet eine starke Miniaturisierung der sichtbaren Komponenten mit flexiblen Möglichkeiten für die Lichtgestaltung.
Gerade für die temporäre Ausstellung im historischen Schloss Weilburg bot diese Kombination einen entscheidenden Vorteil:
Die Technik bleibt visuell zurückhaltend, während das Licht gezielt Teil der Ausstellungsgestaltung werden kann.
Exponate statt Leuchten in den Mittelpunkt stellen
Gute Ausstellungsbeleuchtung sollte sich nicht zwangsläufig selbst inszenieren.
Im Schloss Weilburg bestand die Aufgabe vielmehr darin, die Wahrnehmung auf Ausstellung, Exponate und historische Architektur zu konzentrieren.
Die eingesetzte Lichttechnik übernimmt dabei eine unterstützende Rolle.
Durch die kompakte Dimensionierung des Systems konnte die technische Installation gegenüber der eigentlichen Lichtwirkung in den Hintergrund treten.
Lichtplanung für temporäre Ausstellungen
Temporäre Ausstellungen stellen andere Anforderungen an die Beleuchtung als dauerhaft eingerichtete Räume.
Die Lichtplanung muss auf das jeweilige Ausstellungskonzept reagieren und gleichzeitig die räumlichen Voraussetzungen des Gebäudes berücksichtigen.
Besonders in historischen Gebäuden entsteht dabei ein Spannungsfeld zwischen moderner Ausstellungstechnik und bestehender Architektur.
Das Projekt „L’Esprit Baroque“ zeigt, wie sich diese Anforderungen miteinander verbinden lassen: durch eine zurückhaltende technische Lösung und eine Beleuchtung, die sich auf die Inszenierung der Ausstellung konzentriert.
Zusammenarbeit mit Point. Architektur aus Darmstadt
Das Beleuchtungskonzept entstand in enger Abstimmung mit den Ausstellungsarchitekten von Point. Architektur aus Darmstadt.
Die gemeinsame Planung ermöglichte es, Ausstellungsgestaltung und Beleuchtung als zusammengehörige Bestandteile des räumlichen Konzepts zu betrachten.
Gerade bei Museums- und Ausstellungsprojekten ist diese Zusammenarbeit entscheidend: Architektur, Exponate und Licht sollten nicht unabhängig voneinander geplant werden, sondern gemeinsam ein schlüssiges Gesamtbild ergeben.
Erfolgreiche Ausstellungsbeleuchtung im Schloss Weilburg
Mit der Beleuchtung für „L’Esprit Baroque“ entstand eine Lösung, bei der nicht die Lichttechnik, sondern ihre Wirkung im Mittelpunkt steht.
Das filigrane microtraccia System von Viabizzuno ermöglicht eine zurückhaltende Integration in die historischen Räume und schafft gleichzeitig die notwendigen Möglichkeiten für die gezielte Beleuchtung der Ausstellung.
Das Projekt steht damit beispielhaft für unseren Ansatz bei der Lichtplanung für Museen, Ausstellungen und historische Gebäude: Die Technik folgt der Architektur, der Nutzung und der gewünschten Lichtwirkung.
Projektdaten
Projekt: L’Esprit Baroque
Ort: Schloss Weilburg, Weilburg
Projekttyp: Ausstellung / historische Räume
Leistungen: Lichtplanung, Ausstellungsbeleuchtung
Ausstellungsarchitektur: Point. Architektur, Darmstadt
Hersteller: Viabizzuno
Lichtsystem: microtraccia
Ausstellungsdauer: 6 Monate
Anlass: Jubiläumsausstellung zum 300. Todestag des Grafen Johann Ernst zu Nassau-Weilburg