Navigation überspringen Sitemap anzeigen

Projekt anfragen

Zurück zur Übersicht

Lichtplanung für das historische Moorbadehaus in Bad Schwalbach

Lichtplanung, Kulturbauten

Das ehemalige Moorbadehaus in Bad Schwalbach ist ein Gebäude mit außergewöhnlicher Geschichte. Die zwischen 1903 und 1905 errichtete ehemalige Königliche Moorbadeanstalt wird heute neu interpretiert und einer neuen Nutzung zugeführt.

Für die historischen Gebäudebereiche entwickelten Die Lichtgestalter eine individuelle Lichtplanung, die den ursprünglichen Charakter des Moorbadehauses respektiert und gleichzeitig eine zeitgemäße Lichtwirkung schafft.

Im Mittelpunkt standen insbesondere die Eingangshalle und die ehemaligen Verteilergänge. Gemeinsam mit dem Architekten Herbert O. Zielinski (BDA) entstand ein Lichtkonzept, das historische Architektur, Materialien und neue Raumstrukturen miteinander verbindet.

Zum Einsatz kamen filigrane Leuchten des italienischen Herstellers Viabizzuno.

Lichtplanung für ein historisches Gebäude

Historische Gebäude stellen besondere Anforderungen an die Lichtplanung.

Neue Beleuchtungstechnik soll funktionale und gestalterische Anforderungen erfüllen, darf gleichzeitig aber nicht mit der bestehenden Architektur konkurrieren.

Beim ehemaligen Moorbadehaus war deshalb ein zurückhaltender Umgang mit Licht und Leuchten entscheidend.

Die vorhandene Gebäudestruktur sollte sichtbar bleiben und durch die neue Beleuchtung unterstützt werden.

Nicht die Leuchte steht im Mittelpunkt – sondern Architektur, Material und Raum.

Geschichte bewahren und neue Nutzung ermöglichen

Das Moorbadehaus wurde ursprünglich für eine völlig andere Nutzung konzipiert.

Mit der Transformation des Gebäudes verändern sich auch die Anforderungen an die Räume und ihre Beleuchtung.

Die Aufgabe der Lichtplanung bestand deshalb darin, zwischen historischer Identität und zukünftiger Nutzung zu vermitteln.

Bestehende Strukturen wurden nicht durch ein dominantes Beleuchtungskonzept überlagert. Stattdessen sollte Licht dazu beitragen, die Architektur neu wahrnehmbar zu machen.

Lichtkonzept für Eingangshalle und Verteilergänge

Ein Schwerpunkt der Lichtplanung lag auf der Eingangshalle und den ehemaligen Verteilergängen des Moorbadehauses.

Diese Bereiche prägen wesentlich die Wahrnehmung des historischen Gebäudes.

Durch eine gezielte Lichtführung werden Raumgeometrie, Oberflächen und Materialien hervorgehoben und die räumliche Tiefe unterstützt.

Licht und Materialität gemeinsam betrachten

Gerade in einem historischen Gebäude wirken Licht und Material unmittelbar zusammen.

Oberflächen verändern ihre Wahrnehmung abhängig von Lichtrichtung, Helligkeit und Lichtqualität.

Das Beleuchtungskonzept wurde deshalb auf die Architektur und Materialität der Räume abgestimmt.

So wird das Licht zu einem Bestandteil der räumlichen Gestaltung, ohne die historische Substanz visuell zu dominieren.

Filigrane Beleuchtung mit Viabizzuno

Für das Moorbadehaus wurden Leuchten des italienischen Herstellers Viabizzuno eingesetzt.

Die filigrane Gestaltung der ausgewählten Produkte unterstützt den Ansatz des Lichtkonzepts:

Die Lichttechnik soll sich möglichst selbstverständlich in die Architektur integrieren.

Entscheidend ist nicht, dass eine Leuchte möglichst stark wahrgenommen wird.

Entscheidend ist ihre Wirkung im Raum.

Damit verbindet das Projekt architektonische Lichtplanung mit einer bewusst zurückhaltenden Produktauswahl.

Ausstellungsbeleuchtung im historischen Moorbadehaus

Die neue Nutzung des ehemaligen Moorbadehauses stellt zusätzliche Anforderungen an die Beleuchtung.

Das Gebäude soll künftig unter anderem Raum für ein besonderes Automobil-Museum bieten.

Damit treffen historische Architektur und Ausstellungsgestaltung unmittelbar aufeinander.

Eine gute Ausstellungsbeleuchtung muss dabei unterschiedliche Aufgaben verbinden:

Sie soll Objekte und räumliche Bereiche gezielt inszenieren und gleichzeitig die Architektur des Gebäudes respektieren.

Das Moorbadehaus zeigt damit beispielhaft, wie Museums- und Ausstellungsbeleuchtung innerhalb historischer Gebäude gedacht werden kann.

Lichtplanung für Museen und Ausstellungen

Bei Museums- und Ausstellungsprojekten sollte die Beleuchtung nicht isoliert betrachtet werden.

Exponate, Wegeführung, Architektur und gewünschte Atmosphäre stehen in einem direkten Zusammenhang.

Gerade bei historischen Gebäuden kommt eine weitere Ebene hinzu:

Die Ausstellung findet nicht in einem neutralen Raum statt. Das Gebäude selbst besitzt eine eigene Geschichte und architektonische Identität.

Die Lichtplanung muss deshalb entscheiden, wann das Exponat, wann der Raum und wann die historische Architektur im Mittelpunkt der Wahrnehmung stehen sollen.

Das erfordert eine differenzierte Lichtgestaltung statt einer gleichmäßigen Grundbeleuchtung.

Zusammenarbeit mit Architekt Herbert O. Zielinski

Das Lichtkonzept entstand in enger Zusammenarbeit mit Herbert O. Zielinski, Architekt BDA aus Frankfurt am Main, und seinem Team.

Durch die Abstimmung von Architektur und Lichtplanung konnten neue Raumstrukturen, Materialien und Beleuchtung gemeinsam betrachtet werden.

Diese Zusammenarbeit ist gerade bei der Transformation historischer Gebäude entscheidend.

Licht wird dadurch nicht nach Abschluss der Architektur ergänzt, sondern als Bestandteil der räumlichen Gestaltung verstanden.

Historische Gebäude zeitgemäß beleuchten

Das ehemalige Moorbadehaus zeigt, welche Möglichkeiten Lichtplanung bei der Weiterentwicklung historischer Gebäude bietet.

Dabei geht es nicht darum, historische Räume durch moderne Lichttechnik möglichst spektakulär zu verändern.

Vielmehr muss eine Balance entstehen:

Historische Identität bewahren, neue Nutzung ermöglichen und moderne Lichtqualität integrieren.

Filigrane Leuchten und eine präzise Lichtführung können dabei helfen, neue Anforderungen zu erfüllen, ohne den ursprünglichen Charakter eines Gebäudes zu überlagern.

Lichtplanung in Bad Schwalbach und im Rhein-Main-Gebiet

Das Moorbadehaus liegt in Bad Schwalbach und damit in einer Region, in der historische Architektur, öffentliche Gebäude und moderne Nutzungskonzepte immer wieder aufeinandertreffen.

Von unserem Standort in Zwingenberg an der Bergstraße begleiten wir Projekte in Bad Schwalbach, Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt und im gesamten Rhein-Main-Gebiet sowie darüber hinaus.

Unsere Leistungen reichen dabei von der Lichtberatung und Lichtplanung bis zur Auswahl und projektbezogenen Beschaffung geeigneter Leuchten.

Gerade bei historischen Gebäuden steht am Anfang jedoch nicht die Frage nach einem bestimmten Produkt.

Zunächst geht es darum, Architektur, Nutzung und gewünschte Lichtwirkung zu verstehen.

Erfolgreiche Lichtplanung für das Moorbadehaus Bad Schwalbach

Mit der Lichtplanung für das ehemalige Moorbadehaus entstand ein Beleuchtungskonzept, das die Geschichte des Gebäudes respektiert und gleichzeitig seine zukünftige Nutzung unterstützt.

Die Eingangshalle und die ehemaligen Verteilergänge zeigen bereits, wie historische Architektur, hochwertige Materialien und moderne Lichttechnik miteinander verbunden werden können.

Gemeinsam mit Architekt Herbert O. Zielinski und mit filigranen Leuchten von Viabizzuno entstand eine zurückhaltende Lichtgestaltung, bei der nicht die Leuchte selbst, sondern ihre Wirkung auf Architektur und Raum im Mittelpunkt steht.

Das Projekt steht damit beispielhaft für unseren Ansatz bei der Lichtplanung historischer Gebäude, Museen und Ausstellungsräume.

Projektdaten

Projekt: Ehemaliges Moorbadehaus
Ort: Bad Schwalbach, Hessen
Projekttyp: Historisches Gebäude / Ausstellung
Leistungen: Lichtplanung, Leuchtenvertrieb
Planungsschwerpunkte: Eingangshalle, ehemalige Verteilergänge, Architektur- und Ausstellungsbeleuchtung
Partner: Herbert O. Zielinski, Architekt BDA, Frankfurt am Main
Leuchtenhersteller: Viabizzuno
Fotografie: Stefan Josef Müller, Berlin

Zum Seitenanfang