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Unser Podcastbeitrag zum Thema „Licht“ von Cloudcuckooland

Podcast

Lichtplanung und Lichtqualität – Die Lichtgestalter im Podcast Cloudcuckooland

Was macht gutes Licht aus? Welche Rolle spielen Farbspektrum, Blendfreiheit und Lichtsteuerung? Und warum sollte bei der Umstellung auf LED nicht ausschließlich auf Energieeffizienz geachtet werden?

Darüber haben wir mit den Initiatorinnen des Podcasts Cloudcuckooland gesprochen. Die dritte Folge des Podcasts widmet sich dem Thema „Licht“ und gibt uns die Möglichkeit, unterschiedliche Aspekte professioneller Lichtplanung näher zu erläutern.

Im Mittelpunkt stehen die Planung verschiedener Lichtzonen, die Anforderungen an Lichtquellen und Leuchten sowie die Frage, welche Kriterien für uns bei der Auswahl geeigneter Beleuchtungslösungen entscheidend sind.

Was ist bei professioneller Lichtplanung wichtig?

Professionelle Lichtplanung beginnt für uns nicht mit der Auswahl einer bestimmten Leuchte.

Zunächst betrachten wir den Raum, seine Architektur und vor allem seine Nutzung.

Unterschiedliche Bereiche benötigen unterschiedliches Licht. Ein Arbeitsplatz stellt andere Anforderungen als ein Besprechungsraum, ein Aufenthaltsbereich, ein Restaurant oder eine Ausstellungsfläche.

Deshalb entwickeln wir Lichtkonzepte auf Grundlage verschiedener Lichtzonen und Nutzungssituationen.

Erst daraus ergibt sich, welche Lichtquellen, Leuchten und Steuerungsmöglichkeiten für das jeweilige Projekt sinnvoll sind.

Lichtzonen statt gleichmäßiger Beleuchtung

Ein Raum muss nicht überall gleich hell sein.

Im Gegenteil: Unterschiedliche Helligkeiten und Lichtwirkungen können dabei helfen, Räume zu strukturieren und verschiedene Nutzungen visuell voneinander abzugrenzen.

Bei der Lichtplanung betrachten wir deshalb gezielt:

Welche Tätigkeiten finden in einem Bereich statt?

Wo wird funktionales Licht benötigt?

Wo soll Licht Orientierung geben?

Welche Bereiche sollen atmosphärisch wirken?

Welche Architektur oder Materialien sollen hervorgehoben werden?

Aus diesen Fragen entsteht ein Lichtkonzept, das sich an der tatsächlichen Nutzung des Raumes orientiert.

Anforderungen an Leuchten und Lichtquellen

Eine Leuchte ist für uns nicht allein aufgrund ihres Designs oder ihrer Effizienz für ein Projekt geeignet.

Entscheidend ist vor allem die Qualität des erzeugten Lichts.

Je nach Anwendung betrachten wir deshalb unterschiedliche lichttechnische Eigenschaften und stellen entsprechende Anforderungen an die eingesetzten Produkte und Leuchtenhersteller.

Dazu gehören unter anderem Farbspektrum, Farbwiedergabe, Blendfreiheit, Lichtverteilung und Steuerbarkeit.

Diese Faktoren beeinflussen, wie Menschen einen Raum, seine Materialien, Farben und Oberflächen wahrnehmen.

Warum das Farbspektrum bei LED-Beleuchtung wichtig ist

Mit der Umstellung auf LED hat sich die Beleuchtungstechnik grundlegend verändert.

Dabei sollte jedoch nicht ausschließlich betrachtet werden, wie effizient eine LED Licht erzeugt.

Auch die spektrale Zusammensetzung des Lichts spielt eine wichtige Rolle.

LED-Licht unterschiedlicher Qualität kann dazu führen, dass Farben, Materialien und Oberflächen unterschiedlich wahrgenommen werden.

Deshalb beschäftigen wir uns bei der Auswahl von Lichtquellen nicht nur mit Farbtemperatur oder Leistungsaufnahme, sondern auch mit der Qualität des erzeugten Lichts.

Gerade bei hochwertigen Innenräumen, Arbeitswelten, Museen, Gastronomie oder Verkaufsflächen kann diese Differenzierung entscheidend sein.

Farbwiedergabe und Lichtqualität

Ein wichtiger Aspekt der Lichtqualität ist die möglichst natürliche Wahrnehmung von Farben.

Der Farbwiedergabeindex – häufig als CRI oder Ra bezeichnet – ist dabei eine wichtige Kenngröße.

Er allein beschreibt jedoch nicht sämtliche Eigenschaften einer Lichtquelle.

Bei einer professionellen Lichtplanung sollte deshalb nicht ausschließlich ein einzelner technischer Wert betrachtet werden.

Entscheidend ist vielmehr, welche Lichtqualität für den jeweiligen Raum, die vorhandenen Materialien und die konkrete Nutzung benötigt wird.

Blendfreiheit als Bestandteil guter Lichtplanung

Eine Beleuchtung kann ausreichend hell sein und trotzdem als unangenehm wahrgenommen werden.

Ein möglicher Grund dafür ist Blendung.

Besonders an Arbeitsplätzen und in Bereichen mit längerer Aufenthaltsdauer sollte deshalb berücksichtigt werden, wie Leuchten positioniert sind, wie das Licht verteilt wird und aus welchen Blickrichtungen Lichtquellen wahrgenommen werden.

Gute Lichtplanung betrachtet daher nicht nur:

Wie viel Licht kommt an?

Sondern auch:

Wie kommt das Licht beim Menschen an?

Lichtsteuerung: Licht nur dann, wenn es benötigt wird

Auch die Steuerung ist ein wichtiger Bestandteil moderner Beleuchtungskonzepte.

Unterschiedliche Nutzungssituationen können unterschiedliche Lichtszenen erfordern.

Gleichzeitig kann eine bedarfsgerechte Steuerung dazu beitragen, Licht nur dort und dann einzusetzen, wo es tatsächlich benötigt wird.

Je nach Projekt können beispielsweise unterschiedliche Zonen, Lichtszenen, Tageslicht oder Anwesenheit in das Steuerungskonzept einbezogen werden.

Lichtqualität und Energieeffizienz müssen dabei keine Gegensätze sein.

Eine gute Planung kann beide Anforderungen miteinander verbinden.

LED-Umrüstung: Nicht nur die alte Leuchte ersetzen

Gerade bei der Umstellung bestehender Beleuchtungsanlagen auf LED sollte deshalb nicht ausschließlich ein möglichst einfacher 1:1-Austausch im Mittelpunkt stehen.

Eine Modernisierung bietet die Möglichkeit, die bestehende Beleuchtung grundsätzlich zu hinterfragen:

Passt die Lichtverteilung noch zur heutigen Nutzung?

Ist die vorhandene Beleuchtung blendfrei?

Wie werden Farben und Materialien wiedergegeben?

Werden alle Bereiche permanent beleuchtet, obwohl sie unterschiedlich genutzt werden?

Kann eine Lichtsteuerung sinnvoll eingesetzt werden?

Und entspricht die Lichtqualität der neuen LED-Lösung tatsächlich den Anforderungen des Raumes?

Damit wird die Umstellung auf LED von einem reinen Produktaustausch zu einer energetischen und qualitativen Beleuchtungssanierung.

Die Lichtgestalter im Podcast Cloudcuckooland

Über diese und weitere Themen sprechen wir in Folge 3 des Podcasts Cloudcuckooland zum Thema „Licht“.

Im Gespräch geben wir Einblicke in unsere Arbeitsweise als Lichtplaner und erklären, worauf wir bei Lichtplanung, Lichtquellen und der Auswahl geeigneter Leuchten achten.

Dabei geht es unter anderem um:

Lichtzonen und unterschiedliche Nutzungsbereiche, Farbspektrum und Lichtqualität, Blendfreiheit, Lichtsteuerung sowie die besonderen Anforderungen bei der Umstellung bestehender Beleuchtung auf LED.

Hier geht es zur Podcast-Folge „Licht“ von Cloudcuckooland.

Gute Lichtplanung beginnt bei der Lichtqualität

Die Auswahl einer Leuchte ist nur ein Teil professioneller Lichtplanung.

Entscheidend ist, welches Licht sie erzeugt, wie dieses Licht im Raum verteilt wird und wie es von Menschen wahrgenommen wird.

Deshalb verbinden wir bei unserer Arbeit Lichtberatung, Lichtplanung und Leuchtenauswahl miteinander.

Von unserem Standort in Zwingenberg an der Bergstraße entwickeln wir Beleuchtungskonzepte für Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und private Projekte im Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt und Darmstadt sowie darüber hinaus.

Unser Anspruch ist dabei nicht, möglichst viel Licht einzusetzen.

Unser Anspruch ist, für jede Nutzung das richtige Licht zu planen.

Hier der Link zur Folge:

Podcast "Cloudcuckooland Avantgarde in Spaces" - Folge 3: Licht

Den Podcast und alle weiteren Episoden aus der Reihe „Cloudcuckooland – Avantgarde in Spaces“ gibt es auch auf allen anderen gängigen Podcast-Plattformen.

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